August von Ramberg
Autodidaktischer österreichischer Marinemaler
August Freiherr von Ramberg war ein deutsch-österreichischer Marine-, Stillleben- und Landschaftsmaler sowie Offizier der österreichischen Marine. August von Ramberg war der Neffe des k.u.k. Kavalleriegenerals Hermann von Ramberg (1820–1899) sowie des Malers und Zeichners Arthur von Ramberg (1819–1875). August interessierte sich seit seiner Jugend für Zeichnen und Papierschnitt. Er absolvierte die Kaiserliche und Königliche Marineakademie in Fiume und erhielt 1885 sein Patent als Seekadett. In den Jahren 1885 und 1886 segelte er an Bord der Korvette „Donau" nach Latein- und Nordamerika. Im Jahr 1890 schloss August von Ramberg den Torpedo- und Seeminenkurs ab. Für kürzere Zeiträume wurde er als Kommandant von Torpedobooten und als Navigationsoffizier auf größeren Schiffen eingesetzt. 1892/93 begleitete er Kaiserin Elisabeth an Bord des Kreuzers SMS bei der Weltreise des Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand. An Land war er im Marine-Technischen Komitee in Pola tätig. Das Jahr 1904 war der Wendepunkt im Leben von August von Ramberg, denn von diesem Zeitpunkt an wurde er aufgrund einer Erkrankung beurlaubt und widmete sich ausschließlich der Marinemalerei, die er sich im Selbststudium angeeignet hatte. Ab 1908 lebte er auf seinem Gut in Ragusa. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs wurde Ramberg unter der offiziellen Bezeichnung und mit der offiziellen Funktion als „Marinemaler" reaktiviert. 1918 wurde er zum Korvettenkapitän befördert und lebte nach Kriegsende in Gmunden in Oberösterreich.
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Parent child
- Hermann von Ramberg Parent
- Arthur von Ramberg Parent
Artworks by this artist (6 total)
- Fishing Boats by the Jetty 1932
- Bombardment of Palagruža in 1915 1937
- Am Weg zum Gmundnerberg 1922
- A Three-Master off a Southern Coast 1942
- The Imp. Royal Battleship VIRIBUS UNITIS at full speed accompanied by the fleet 1933
- Imperial and Royal Battleship of the SMS Erzherzog Karl Class in full sail 1939