Carl Christoph Oelhafen von Schöllenbach
Begründer der Forstwissenschaft
Carl Christoph Oelhafen von Schöllenbach war ein Forstwissenschaftler, Naturforscher und Forstbeamter der Freien Reichsstadt Nürnberg. Carl Christoph Oelhafen von Schöllenbach war Mitglied der Patrizierfamilie Oelhafen von Schöllenbach der Freien Reichsstadt Nürnberg. Carl Christoph war der Sohn von Christoph Elias Oelhafen von Schöllenbach (1675–1736) und seiner Ehefrau Anna Maria, geborene Gwandschneider. Seine jüngeren Brüder waren Georg Christoph Oelhafen von Schöllenbach (1710–1779), Generalfeldmarschall-Lieutenant des Fränkischen Reichskreises, und Jakob Christoph Oelhafen von Schöllenbach (1712–1749), kurpfälzischer Truchsess und Hofrat. Carl Christoph Oelhafen von Schöllenbach studierte von 1724 bis 1732 an der Universität Altdorf und unternahm nach seinem Studium die sogenannte Grand Tour zusammen mit seinem jüngsten Bruder Jakob Christoph, die sie durch die Schweiz, Frankreich, England und die Niederlande führte. 1737 wurde Carl Christoph zum Pfleger der Nürnberger Ämter Velden und Hausseck ernannt und 1748 zum Pfleger des Amtes Gräfenberg. 1764 wurde er Oberamtmann und Oberrichter des Sebalder Waldes bei Nürnberg. Seine letzte Position war die des Forstamtmanns der freien Reichsstadt Nürnberg. Carl Christoph Oelhafen von Schöllenbach gründete wirtschaftliche Institutionen und verbesserte den Obstbau und die Forstwirtschaft in Franken, indem er Obst- und Holzbäume sowie andere Pflanzen anpflanzte. Als Wissenschaftler ist er vor allem für seine Schriften zur Forstwirtschaft und für seine Übersetzungen biologischer und forstwirtschaftlicher Schriften aus dem Französischen von Henri Louis Duhamel du Monceau und René-Antoine Ferchault de Réaumur bekannt. Zwischen 1762 und 1771 übersetzte Oelhafen allein fünf Werke Duhamels zur Forstwirtschaft ins Deutsche und trug durch diesen Wissenstransfer dazu bei, die Forstwissenschaft in Deutschland auf eine neue Grundlage zu stellen. Am 2. September 1771 wurde Karl Christoph Oelhafen von Schöllenbach auf Eismannsberg unter der Präsidentschaft des Arztes Ferdinand Jakob Baier mit dem akademischen Beinamen Benedictus Curtius und der Matrikelnummer 762 als Mitglied der Kaiserlichen Leopoldino-Carolinischen Akademie der Naturforscher aufgenommen.
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- Abbildung der wilden Bäume, Stauden und Buschgewächse Pl.138 1767
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- Abbildung der wilden Bäume, Stauden und Buschgewächse Pl.060 1767
- Abbildung der wilden Bäume, Stauden und Buschgewächse Pl.066 1767
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- Abbildung der wilden Bäume, Stauden und Buschgewächse Pl.088 1767
- Abbildung der wilden Bäume, Stauden und Buschgewächse Pl.003 1767
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- Abbildung der wilden Bäume, Stauden und Buschgewächse Pl.126 1767
- Abbildung der wilden Bäume, Stauden und Buschgewächse Pl.072 1767
- Abbildung der wilden Bäume, Stauden und Buschgewächse Pl.111 1767
- Abbildung der wilden Bäume, Stauden und Buschgewächse Pl.024 1767
- Abbildung der wilden Bäume, Stauden und Buschgewächse Pl.033 1767