Karl Friedrich Gsur
Österreichischer Kriegsmaler
Karl Friedrich Gsur war ein österreichischer Maler. Karl Friedrich Gsur war der Sohn des bekannten Bildhauers und Kupferstechers Karl Ludwig Gsur. Er war zu seinen Lebzeiten ein angesehener Genre-, Landschafts- und Porträtmaler. Gsur schloss sein Studium an der Wiener Akademie ab, wo unter anderem Siegmund L'Allemand sein Lehrer war. Es folgten Studienreisen, die ihn nach Tunesien, Frankreich und in die Niederlande führten. Ab 1905 war Gsur Mitglied des Vereins bildender Künstler, dessen Silberne Jubiläumsmedaille er 1936 erhielt. Karl Friedrich Gsur war vom ersten Tag des Ersten Weltkriegs an ein Landsturmoffizier im Feld und war zunächst Ordonnanzoffizier in der 25. Infanterietruppendivision, die aus den Infanterieregimentern 4 („Hoch- und Deutschmeister") und 84 („Baron von Bolfras") bestand und das Feldjägerbataillon 10 umfasste. Er nahm an den Schlachten bei Komarów, Lemberg, am Bug und bei Sapanów teil, wurde im Mai 1917 persönlicher Adjutant des Erzherzogs Peter Ferdinand und im November zum Hauptmann befördert. Ab Oktober 1914 war Gsur Mitglied des k.u.k. Kriegspressequartiers und nutzte anschließend seine drei längeren Heimaturlaube, um die an der Front skizzierten Studien zu großen Gemälden auszuarbeiten. The artist and soldier was awarded the Signum Laudis and the Knight's Cross of the Franz Joseph Order with the war decoration and was considered a "recognized excellent war painter" who made a special contribution to the popularization of the Imperial and Royal Army . His works could be seen in most of the exhibitions at the war press headquarters and also served as models for color reproductions for the benefit of the war relief organization. Gsur also portrayed high-ranking soldiers in the army, including Emperor Karl I of Austria and the then Major General Adolf von Boog. Exhibitions of his works were regularly organized in the Künstlerhaus Wien. Karl Friedrich Gsur starb 1939 und wurde in einem Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof beigesetzt.