Alois Greil
Österreichischer Historien- und Genremaler
Alois Greil war ein österreichischer Maler und Illustrator. Greil stammte aus einer Tiroler Künstlerfamilie. Er wurde von Adalbert Stifter unterstützt und erhielt 1857 ein Stipendium an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Dort studierte er bei Christian Ruben und widmete sich vor allem der Historienmalerei. 1867 kehrte er nach Linz zurück, lebte aber 1868/69 in Stuttgart und ab 1873 in Wien. Er malte bäuerliche Motive und Landschaften in Aquarellen, trug historische und zeitgenössische Kleidungsdarstellungen zu den Blättern für Kostümstudien bei und malte Genrebilder. In seinem Frühwerk ist er von den Arbeiten Peter Fendis und seiner Schüler inspiriert, in seiner reifen Phase um 1870 folgt sein Œuvre dem Stil von Moritz von Schwind und Carl Spitzweg, manchmal auch dem der Düsseldorfer Malerschule. Von 1878 bis 1885 war er Präsident des Albrecht Dürer Vereins (Gesellschaft der Akademiker). Von 1870 bis 1880 arbeitete er als Illustrator für Die Gartenlaube. Er illustrierte auch die Neue Illustrierte Zeitung, die Brockhaus Enzyklopädie und zahlreiche Gesamtausgaben poetischer Werke, zum Beispiel von Ludwig Anzengruber, Eduard von Bauernfeld, Franz Grillparzer und Robert Hamerling, Peter Rosegger, Adalbert Stifter und Johann Nepomuk Vogl.
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Influenced by
Artworks by this artist
- Die Zirkusbude ca. 1880
- Fronleichnamsprozession 1895
- Kirchgang 1892
- Gasthausszene ca. 1890