Carl Morgenstern

1811-1893 German

Deutscher Maler italienischer Landschaften

Carl Morgenstern war ein deutscher Landschaftsmaler. Morgenstern war der Sohn des Architektur- und Landschaftsmalers Johann Friedrich Morgenstern, der seit dem frühen 19. Jahrhundert in Frankfurt lebte. Er vertrat die vierte Generation der ursprünglich aus Rudolstadt in Thüringen stammenden Künstlerfamilie. Wie seine Vorfahren erhielt auch Carl in seiner Jugend väterlichen Mal- und Zeichenunterricht. Ab 1826 sind seine Werke im Arbeitsbuch der Familie verzeichnet, das sein Großvater 1800 begann. Ein entfernter Verwandter war der Schriftsteller Christian Morgenstern. Im Alter von 21 Jahren ging er 1832 nach München und wurde Schüler des Landschaftsmalers Carl Rottmann. 1834 verbrachte er drei Jahre in Italien, von wo er 1837 nach Frankfurt am Main zurückkehrte und dort 1845 einen eigenen Hausstand gründete. 1866 wurde Carl Morgenstern zum Professor ernannt. Im Alter von über 81 Jahren starb er am 10. Januar 1893 in seiner Geburtsstadt. Sein Grab befindet sich auf dem Frankfurter Hauptfriedhof im Gewann F 864. Das Grab ist ein Ehrengrab. Der Landschafts- und Marinemaler Friedrich Ernst Morgenstern (1853-1919) war sein Sohn.

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