Carl Scherer
Schweizer sozialistischer Plakatkünstler
Carl Wendolin Scherer war ein Schweizer Maler und Gebrauchsgrafiker. Carl Scherer absolvierte von 1904 bis 1906 in Basel eine Lehre als Schriften- und Dekorationsmaler. Danach reiste er vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs mehrfach nach Deutschland. Als bekennender Sozialist entwarf er zahlreiche Plakate für die Arbeiterbewegung und war 1920/21 auch Redakteur der kurzlebigen Zeitschrift Werden – Monatsblätter für sozialistische Kultur und Arbeit. In der Schweiz machte sich Scherer vor allem als Gestalter politischer Plakate einen Namen. Seine grafischen Fähigkeiten stellte er den Sozialdemokraten zur Verfügung, ab Mitte der 1920er Jahre auch den Freisinnigen und den Kommunisten, die in der Schweiz seit 1944 in der Partei der Arbeit organisiert waren. Zudem schuf er Plakate für die Schweizer Mustermesse. Als Maler widmete sich Scherer vor allem der Landschaftsmalerei und Stillleben. Carl Scherer starb 1953 in Zürich, wo er seit 1944 gelebt hatte.
Artworks by this artist
- 15 Jahre Politische Plakate von Sch. – Ausstellung, Bahnhofstrasse 79, Naefenhaus 1933
- Für die Alten und Invaliden – Initiative Rothenberger Ja 1925
- Wahrt eure Freiheit! – Lex Häberlin Nein 1922
- Am 1. Mai ruht jede Arbeit. Wir demonstrieren für die rote Internationale 1920
- Das soziale Zürich – wählt Sozialdemokraten 1938
- Für die Alten und Invaliden – Initiative Rothenberger Ja 1925
- Bürger wehrt euch! – Wähle freisinnig! – Liste 6 1925
- Nationalratswahlen – Wählt sozialistisch! 1919
- Jeder Arbeiter ist seines Lohnes wert – Besoldungsgesetz Ja! 1927
- Schweizer Mustermesse Basel 1929
- Wir haben die Verantwortung. Helft sie uns tragen! – Arbeitszeitgesetz Ja 1920
- Hoppla, jetzt gaht’s uf Dutti! – aber Züri blibt rot 1938
- Lohnarbeitendes Volk! Hilf mit am Bau der Zukunft! – Wählt sozialistisch! 1922
- Schweizer Mustermesse Basel 1930 – Meldeschluss 15. Januar 1929
- Frühling, Sommer, Herbst und Winter – mit der Forch-Bahn immer schön! 1931
- Bürger! Besinnt Euch! Stimmt für Liberale Liste 1 und für Rapp! 1925