Fang Congyi
Yuan-Taoist, malte Nebellandschaften
Fang Congyi (方从义) (ca. 1302–1393) war ein berühmter taoistischer Maler am Ende der Yuan-Dynastie und stammte aus Guixi in der Provinz Jiangxi. Sein Hofname war Wuyu (无隅), und er führte verschiedene Pseudonyme, darunter Fanghu (方壶), Shangqing Yushi (上清羽士), Bumang Daoren (不芒道人), Jinmen Yuke (金门羽客) und Guigu Shanren (鬼谷山人). In seinen frühen Jahren wurde er Taoist und studierte unter Jin Yueyan aus Yongjia, wobei er die taoistischen Lehren erlernte. Er war ein Taoist der Zhengyi-Sekte im Shangqing-Palast auf dem Berg Longhu. Nach dem Tod von Jin Yueyan verließ er den Berg Longhu und reiste durch das ganze Land, wobei er zwischen Norden und Süden hin und her pendelte. Im dritten Jahr der Zhizheng-Ära (1343) besuchte er Dadu (das heutige Peking), wo er Freundschaften mit vielen Gelehrten, Malern und hohen Beamten schloss. Der berühmte Minister Wei Su bezeichnete ihn als einen „Freund jenseits der weltlichen Sphäre". Der Maler Zhang Yansu malte sogar ein „Shengjing-Bergbild" für ihn als Geschenk. Er war zu dieser Zeit ziemlich bekannt. Da er nicht gerne über aktuelle Angelegenheiten sprach und die Malerei bevorzugte, dachte er bald daran, in den Süden zurückzukehren. Doch diese Reise in den Norden erweiterte seinen Horizont erheblich und beeinflusste seine Kunstwerke maßgeblich.