Franz Wacik

1883-1938 Austrian

Österreichischer Kinderbuchillustrator

Franz Wacik war ein österreichischer Maler und Grafiker. Am Anfang seiner künstlerischen Laufbahn war Franz Wacik zunächst Schüler an der Strehblow-Malschule, später studierte er bei Alfred Roller an der Wiener Kunstgewerbeschule. Von 1902 bis 1908 studierte er Malerei an der Wiener Kunstakademie bei Christian Griepenkerl, Franz Rumpler und Heinrich Lefler. Insbesondere widmete sich Wacik der Buchillustration, vorrangig in Kinder- und Jugendbüchern. Er illustrierte überwiegend in Farbe Werke von Hans Christian Andersen, Märchen der Brüder Grimm, Erzählungen von E.T.A. Hoffmann, Hugo von Hofmannsthal, Clemens Brentano, sowie das Volksbuch von Till Eulenspiegel und viele andere. Für die Buchreihe „Österreichs Ruhmeshalle" übernahm er die Bände über Franz Schubert und Franz Grillparzer; für die Wochenzeitschrift „Die Muskete" fertigte er hunderte Farbillustrationen an, darunter auch Beiträge für das Jugendrotkreuz der Zeitschrift. Seine Arbeit für die ambitionierte Reihe „Gerlachs Jugendbücherei" hebt sich besonders hervor, z. B. erneut mit Andersens Märchen und Illustrationen zu Bürgers Münchhausen.

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