John Philip Falter

1910-1982 American

John Philip Falter

Vielseitiger Saturday-Evening-Post-Titelbild-Illustrator

John Philip Falter, besser bekannt als John Falter, war ein amerikanischer Künstler, der vor allem für seine vielen Titelbildmalereien für The Saturday Evening Post bekannt ist. Falter wurde in Plattsmouth, Nebraska, geboren und zog 1916 in jungen Jahren mit seiner Familie nach Falls City, wo sein Vater, George H. Falter, ein Bekleidungsgeschäft eröffnete. Als Gymnasiast schuf Falter den Comicstrip Down Thru the Ages, der im Falls City Journal veröffentlicht wurde. J. N. „Ding" Darling, der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Karikaturist des Des Moines Register, sah einige von Falters Cartoons und sagte, er sollte Illustrator werden. Nach seinem Highschool-Abschluss im Jahr 1928 studierte Falter am Kansas City Art Institute, wo er R. G. Harris, Emery Clarke und Richard E. Lyon kennenlernte und mit ihnen Freundschaft schloss. Er erhielt ein Stipendium für die Art Students League in New York City, blieb dort jedoch nur einen Monat, da er Angst vor seinen Kommilitonen hatte, von denen viele bekennende Kommunisten waren. Für den aus einer Kleinstadt stammenden Falter war das alles zu neu; er floh und suchte sofort nach Arbeit als Illustrator. Abends besuchte er Kurse an der Grand Central School of Art oberhalb des Grand Central Terminal. In dieser Zeit der Weltwirtschaftskrise, als die meisten jungen Künstler Schwierigkeiten hatten, Arbeit zu finden, begann Falter, Titelbilder für Pulp-Magazine zu illustrieren. He opened a studio in New Rochelle, New York, which had long been a colony for illustrators, including such artists as Frederic Remington and Norman Rockwell. Within a few years, his three Kansas City Art Institute friends Harris, Clarke and Lyon had moved to New Rochelle to share a studio with Falter and launch their careers as freelance illustrators. Falter recalled, "Rockwell was our inspiration then. I didn't meet him until years later. We would hear that Rockwell had been out on the street. and we'd all rush out and hunt for him. If they'd tell us that he had looked in a shop window, we'd look in the same window trying to absorb what he looked at by osmosis." Falter erhielt 1933 mit seinem ersten Auftrag vom Magazin Liberty, drei Illustrationen pro Woche anzufertigen, einen großen Durchbruch. „Sie zahlten mir 75 Dollar pro Woche 1943 trat er in die Marine ein und wurde aufgrund seiner besonderen Aufgabe als Künstler schnell vom Oberbootsmann zum Leutnant befördert. Sein letzter Dienstgrad war Chief Petty Officer. Seine Talente wurden für die amerikanischen Kriegsanstrengungen eingesetzt, um Rekrutierungskampagnen voranzutreiben. Falter entwarf über 300 Rekrutierungsplakate. Ein beliebtes Falter-Plakat behandelte das Thema „Vorsicht bei indiscreten Äußerungen – sie können Schiffe versenken". Es zeigte einen breitschultrigen Marinesoldaten mit der Aufschrift: „Wenn du sagst, wohin er geht, kommt er vielleicht nie dort an." In dieser Zeit fertigte er auch eine Reihe von Rekrutierungsplakaten für die Frauenreserve der Marine (WAVES) sowie eine Serie von 12 Trägern der Medal of Honor für Esquire an. Falters erste Titelseite für den Saturday Evening Post, ein Porträt des Gründers der Zeitschrift, Benjamin Franklin, ist auf den 10. Januar 1943 datiert. Dies markierte den Beginn einer 25-jährigen Beziehung mit der Zeitschrift, für die Falter über 120 Titelseiten gestaltete, bis die Redakteure das Format der Titelseiten auf Fotografien umstellten. Falter kommentierte: „Es gab viele Nachahmer von Rockwell und J. C. Leyendecker. Mein Hauptanliegen bei der Gestaltung der Post-Titelseiten war es, etwas zu schaffen, das auf meinen eigenen Erfahrungen basiert. Ich fand meine Nische als Maler der Americana mit einem Akzent des Mittleren Westens. Ich brachte einige der Schlichtheit und des Humors des städtischen und häuslichen Lebens im Mittleren Westen hervor. Ich setzte Humor ein, wann immer es möglich war. Falter sagte, er habe versucht, „ein Stück Amerika, ein Bühnenbild, einen Rahmen, in dem die Fantasie umherreisen kann, auf die Leinwand zu bringen". Seine panoramischen Cover mit weiten Ansichten von Menschen stellten eine deutliche Abkehr von den sonst üblichen Nahaufnahmen-Designs des Post dar. Norman Rockwell selbst passte sich zeitweise an den neueren Stil an, den er später als seine „Falter-Periode" bezeichnete. Falter dachte einmal, dass The Saturday Evening Post ihm eine lebenslange Anstellung bieten würde. „Ich fuhr sozusagen auf einem Schiff, das niemals sinken würde Obwohl Falter am bekanntesten für seine 129 Titelbilder für den Saturday Evening Post ist, lieferte er auch Illustrationen für zahlreiche andere Publikationen, darunter Esquire, Good Housekeeping, Cosmopolitan, McCall's, Life Magazine und Look. Falter war ein produktiver Künstler, der eine breite Palette von Themen in verschiedenen Medien darstellte. Als das Fernsehen in den 1950er und 1960er Jahren viele nationale Zeitschriften verdrängte, wandte er sich der Porträtmalerei und Buchillustration zu. Er illustrierte über 40 Bücher. Eines seiner Lieblingsprojekte war die Illustration einer Sonderausgabe von Carl Sandburgs Abraham Lincoln—The Prairie Years. Weitere beliebte Buchprojekte umfassten die Mark-Twain-Reihe von Houghton-Mifflin und Illustrationen für Der scharlachrote Pimpernell. Sein Stiefsohn, Jay Wiley, posierte für ein von Falter illustriertes Buch, Me 'n Steve. Ein weiteres Lieblingswerk war The Horse of a Different Color des Humoristen Corey Ford. Falter schuf ein Werk von beeindruckender Fülle und Vielfalt. Seinem lebenslangen Interesse am Jazz entsprechend, stellte er in den 1930er Jahren Szenen aus dem Nachtleben von Harlem dar und fertigte später Porträts berühmter Jazzmusiker an. Als ausgezeichneter Porträtmaler hatte Falter unter anderem Clark Gable, James Cagney, Olivia de Havilland und Admiral „Bull" Halsey als Modelle. Er war ein versierter Jazz-Klarinettist, der sich das Spiel vollständig selbst beigebracht hatte. Er besuchte mit großer Freude Jazzfreunde in Clubs wie Eddie Condon's in New York City, wo er die Musiker live skizzierte und sich anschließend mit der Klarinette an den Jam-Sessions beteiligte. Als das Zeitalter der illustrierten Magazine in den 1970er und 1980er Jahren endete, wandte sich Falter seinen Leidenschaften für historische und amerikanische Western-Themen zu. Die 3M Company beauftragte ihn mit einer Serie von sechs Gemälden zur Feier des amerikanischen Bicentennials mit dem Titel „Von Meer zu glänzendem Meer". Falter vollendete über 200 Gemälde im Bereich der Western-Kunst, wobei er den Schwerpunkt auf die Migration von 1843 bis 1880 vom Missouri River zu den Rocky Mountains legte. Seine Kollegen ehrten ihn 1976 mit der Aufnahme in die Hall of Fame der Illustratoren und im Juni 1978 mit der Mitgliedschaft in der National Academy of Western Art. Als Falter gebeten wurde, auf seine Karriere zurückzublicken, bemerkte er, dass er nie ein Gemälde geschaffen habe, das er nicht noch einmal malen würde; er sah immer etwas, das er seiner Meinung nach verbessern könnte. Seine Produktivität war enorm, und nach eigener Schätzung umfasste sie über 5.000 Gemälde, von denen viele in Museen und bedeutenden Sammlungen hängen. 1980 veröffentlichte das Nebraska Educational Television einen Dokumentarfilm mit dem Titel „A View from the Standpipe: John Falter's World John Falter starb im Mai 1982 im Alter von 72 Jahren nach einem Schlaganfall im Krankenhaus der University of Pennsylvania in Philadelphia. Er lebte im Stadtteil Chestnut Hill in Philadelphia. Nach seinem Tod spendete Falters Witwe, Mary Elizabeth Falter, mehrere Gemälde, persönliche Unterlagen und Andenken aus seinem Atelier an die Nebraska State Historical Society. Das Material spiegelt Falters Karriere von 1930 bis 1982 wider.

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