Karl Friedrich Harveng

1832-1874 German

Deutscher Landschaftsmaler

Carl Friedrich Harveng war ein deutscher Landschaftsmaler, Grafiker und Zeichner. Harveng erhielt in seiner frühen Jugend privaten Zeichenunterricht bei Friedrich Eugen Peipers. Von 1848 bis 1854 war er Schüler am Städel-Institut, zunächst bei Friedrich Maximilian Hessemer, dann bei Jakob Becker und Eduard von Steinle. Zur weiteren Ausbildung ging er an die Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe und war dort von 1854 bis 1859 Schüler in der Landschaftsklasse von Johann Wilhelm Schirmer. 1862 ließ er sich in Düsseldorf nieder, wo er von 1864 bis 1867 Mitglied des Künstlervereins Malkasten war. Wegen eines Lungenleidens zog er ab 1866 nach Meran und weiter ins nördliche Italien. Er reiste in den Schwarzwald im südlichen Baden, in die Alpenregionen der Schweiz und Tirols sowie nach Südfrankreich. Seine Landschaftsgemälde zeugen von einem intensiven Naturstudium und einem guten Blick für das Charakteristische. Er war mit Werken auf Ausstellungen in den Kunstvereinen München (1863: Inneres eines Schwarzwälder Dorfes) und Karlsruhe (1867: Schwarzwaldlandschaft) vertreten. Er stellte von 1864 bis 1866 in Berlin und 1867 in Dresden aus. Außerdem zeigte er auf der Pariser Weltausstellung 1867 eine Schwarzwaldlandschaft. Die Gemälde Heidegrund im Schwarzwald und Schwarzwälder auf dem Weg zur Kirmes (1866) entstanden in Düsseldorf. Harveng setzte seine Studien auch in Radierungen um; Zeichnungen erschienen unter anderem in der Leipziger Illustrierten Zeitung und in „Webers Illustriertem Kalender". 1876 richtete der Frankfurter Kunstverein eine Gedächtnisausstellung aus.

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