Paul Hermann Wagner
Feinfühlige Genreszenen der Kindheit
Paul Hermann Wagner erlernte die Glasmalerei zunächst in der Josephinenhütte im Riesengebirge. 1875 ging er nach München, wo er als Porzellanmaler arbeitete und die Akademie besuchte, an der er 1881 bei Wilhelm von Lindenschmit d. J. seinen Abschluss machte. Seine Arbeit wird von sensiblen Kindheitsszenen bestimmt, die oft einen charakteristischen Moment einfangen. Viele seiner Gemälde entstanden in Kochel am See, wo er zunächst nur die Sommermonate verbrachte und 1897 seine Wohnung und sein Atelier dorthin verlegte.
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