Richard Martin Werner

1903 - 1949 German

Richard Martin Werner

Aktskulpturen, Porträts und Olympiakunst

Richard Martin Werner war ein deutscher Bildhauer und Medailleur. Sein Werk war Teil des Bildhauerwettbewerbs im Kunstwettbewerb bei den Olympischen Sommerspielen 1936. Werners letztes wichtiges Werk war die Gestaltung der Rückseite der westdeutschen 50-Pfennig-Münze. Er erlebte diese beliebte Münze nie im Umlauf, da er im Oktober 1949, kurz bevor diese Münze von der Bank deutscher Länder erstmals ausgegeben wurde, früh verstarb. Werner studierte in Frankfurt am Main an der Städelschule und der Städtischen Kunstgewerbeschule unter anderem bei Richard Scheibe. Werner schuf mehrere stehende weibliche Akte sowie Porträts aus Bronze, Marmor oder Stein. Er fertigte zahlreiche weibliche Akte in einfachen großen Formen sowie Porträts an. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er der Darmstädter Sezession bei und unterrichtete Bildhauerei an einer Berufsschule. Seine deutlich unterlebensgroße Bronzeskulptur Läuferin am Start erhielt bei den Kunstwettbewerben 1936 in Berlin in der Kategorie Bildhauerkunst, Statuen eine ehrenvolle Erwähnung. Das Werk kam 1938 nach Frankfurt und steht seitdem auf einem Granitsockel vor der heutigen Commerzbank-Arena. Die Leichtathletin Emmi Haux (1904–?) soll Modell für die Skulptur gewesen sein. In den 1920er-Jahren war Haux mehrfache deutsche Meisterin in verschiedenen leichtathletischen Disziplinen und nahm 1930 an den Frauen-Weltspielen teil.

Relationship Network

Parent child

Artworks by this artist