Wilhelm Lindenschmit der Ältere
Deutscher Historienmaler und Freskant
Wilhelm Lindenschmit der Ältere war ein in Mainz geborener deutscher Historienmaler. Er war der ältere Bruder des Prähistorikers Ludwig Lindenschmit (1809–1893) und Vater des Historienmalers Wilhelm Lindenschmit der Jüngere (1829–1895). Lindenschmidt studierte Kunst an den Akademien in München und Wien und kehrte 1826 als Assistent von Peter von Cornelius (1783–1867) nach München zurück. Hier malte er im Arkadengang des Hofgartens das Werk „Sieg Ludwigs des Reichen über Albrecht Achilles von Brandenburg bei Giengen an der Brenz" sowie in der Loggia der Alten Pinakothek das Werk „Leben des Leonardo da Vinci". Anschließend führte er eine Reihe von Fresken im Schloss Hohenschwangau aus. 1830 vollendete er das Fresko „Die Bauernschlacht von Sendling 1705" an der Außenwand der alten Pfarrkirche St. Margaret in Sendling. Später in seiner Karriere malte er eine Reihe von Fresken im herzoglichen Schloss von Lantlsberg zur Geschichte des Hauses Wettin. Er malte auch in Öl, von denen sich mehrere derzeit in Galerien in Karlsruhe, München, Mainz und Leipzig befinden. Zu diesen Werken gehören Schlacht des Arminius (Schlacht des Arminius) und Einzug Ottos des Großen in das befreite Augsburg am Abend nach dem Sieg auf dem Lechfeld (Einzug Ottos des Großen in das befreite Augsburg am Abend nach dem Sieg auf dem Lechfeld). 1848 wurde er als Hofmaler in Meiningen engagiert, starb jedoch kurz darauf im Alter von 42 Jahren.
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