William Frederick Witherington
Idyllische englische Landleben-Szenen
William Frederick Witherington RA war ein englischer Maler und Akademiker. Geboren in London, trat er 1805 in die Schulen der Royal Academy ein. Mit Ausnahme eines Jahres stellte er von 1811 bis zu seinem Tod jährlich an der Royal Academy aus. Er wurde am 1. November 1830 zum A.R.A. und am 10. Februar 1840 zum R.A. gewählt. Am 28. Mai 1863 trat er als Akademiker in den Ruhestand. Seine frühen Werke waren größtenteils Landschaften, doch der Einfluss von Künstlern wie George Morland (1763–1804) zeigt sich in der Bedeutung, die er dem figürlichen Element in seinen Gemälden beimaß. Witherington malte gerne englische Landschaften und reiste nie ins Ausland. Wie in vielen seiner Werke stellt er nicht die harten Realitäten des ländlichen Lebens dar, sondern hält stattdessen Szenen des Familienlebens fest. Wie sein Zeitgenosse Augustus Wall Callcott, Mitglied der Royal Academy, schafft er eine Komposition mit einer lebendigen Vordergrundszene aus Figuren und Tieren, kombiniert mit einer Landschaft, in der durch das Gehölz hindurch ferne Ausblicke zu erahnen sind. Er starb am 19. April im Alter von 79 Jahren und wurde auf der Ostseite des Highgate Cemetery beigesetzt. Sein Grab (Parzelle Nr. 13865) hat keinen Grabstein oder andere Markierungen mehr.