Xiao Yuncong

1596-1673 Chinese

Artworks: 6

Gründer Gushu-Schule, klare Landschaften

Xiao Yuncong (蕭雲從) (1596–1673), Hofname Chimu (尺木), auch bekannt als Yuhu Laoren (於湖老人), Wumen Daoren (無悶道人) und Mosi (默思), stammte aus Wuhu in Anhui. Er war ein Maler am Ende der Ming-Dynastie und zu Beginn der Qing-Dynastie sowie der Begründer der Gushu-Malschule. Sein Vater Xiao Shenyu war zur Ming-Zeit eine angesehene lokale Persönlichkeit und geschickt in der Malerei. Yuncong erbte die Familientradition schon in jungen Jahren und widmete sich der Malerei. Im elften Jahr der Chongzhen-Ära (1638) traten er und sein jüngerer Bruder Yunqian einer literarischen Gesellschaft bei und engagierten sich im Widerstand gegen die Eunuchenfraktion. Nach dem Fall der Ming-Dynastie zog er sich aus dem offiziellen Dienst zurück, blieb zu Hause, um zu lesen, Gedichte zu schreiben und zu malen, oder reiste zu berühmten Bergen und Flüssen. Seine Landschaftsmalereien integrierten Techniken der Meister der Song- und Yuan-Dynastie und schufen einen einzigartigen Stil, der klar, sparsam und elegant war. Sein repräsentatives Werk, die „Taiping-Landschaftsserie Im ersten Jahr der Kangxi-Ära (1662) malte er Wandgemälde der vier berühmten Berge im Taibai-Turm von Caishi Ji. In seinen späteren Jahren leitete er den Schmied Tang Tianchi bei der Herstellung von Eisenbildern an. Sein künstlerischer Stil beeinflusste direkt den frühen Qing-Maler Hong Ren und trug zur Etablierung einer Linie der Gushu-Schule bei, die sich um die Mitglieder der Familie Xiao – Yiyang, Yijian, Yiji, Yiyun – sowie Huang Ji, Shi Changchun und Shi Daoguang zentrierte. Er verfasste „Meihuatang Yigao". Seine Werke befinden sich heute im Palastmuseum und im Provinzmuseum von Anhui. Er wurde am Yanjia-Berg im westlichen Wuhu begraben.

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