Ernst Adolph Meissner
Münchner Tier- und Landschaftsmaler
Ernst Adolph Meißner war ein deutscher Tier- und Landschaftsmaler der Münchner Schule sowie Kupferstecher. Ernst Adolph Meißner wurde als Sohn von Carl Meißner und Johanna Christiane, geb. Leschke, in Dresden geboren und evangelisch-lutherisch getauft. Meißner erhielt seine Ausbildung an der Dresdner Kunstakademie, wo er von 1851 bis 1855 immatrikuliert war. Seine Lehrer waren Robert Kummer und Ludwig Richter. Er gehörte zum Künstlerkreis um Otto Gebler, Christian Friedrich Mali und Heinrich Zügel. Schon als junger Mann unternahm er ausgedehnte Reisen in die Schweiz, nach Italien, Holland und Ungarn. 1870 ließ er sich dann in München nieder. Am 20. November 1880 heiratete er Marie Magdalena Sofie Meier aus Regensburg. Aus dieser Ehe gingen die Kinder Robert Ernst Wilhelm und Luise Anna Auguste Meißner hervor. Meißner wurde durch seine Landschaften bekannt, in denen er das karge Leben der ländlichen Bevölkerung darstellt. Tiere spielen in seinen Gemälden meist eine zentrale Rolle. Wichtige Werke wurden 1902 in einer Ausstellung im Münchner Glaspalast gezeigt; einige Gemälde wurden von König Albert von Sachsen erworben.
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