Formen

Fritz Stuckenberg

1922

Formen by Fritz Stuckenberg, 1922

Stellen Sie sich einen Kampf zwischen einem Regenbogen und einem Gewitter vor – das ist die Stimmung von Fritz Stuckenbergs Meisterwerk „Formen" aus dem Jahr 1922. In diesem wilden Beispiel des deutschen Expressionismus werden weiche, verträumte Flecken in Rosa, Blau und Orange von gezackten schwarzen Formen und hektischen Zickzacklinien überfallen. Das Werk stellt rohes Gefühl und Rhythmus über realistische Formen und wirkt fast wie eine visuelle Jazz-Improvisation. Leider stempelten die Nazis Stuckenberg später als „entarteten Künstler" ab und brachten damit eine kreative Stimme zum Schweigen, die in Farben so laut sprach.

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