Rembrandt und Saskia in der Szene des verlorenen Sohnes
circa 1635
In diesem frechen, verspielten Selbstporträt stellt sich Rembrandt als der biblische Verlorene Sohn dar, komplett mit gefiedertem Hut, einem Schwert und einem hohen Weinglas. Er legt seinen Arm um seine Frau Saskia, die uns mit einem ruhigen, wissenden Blick ansieht, während er grinst, als würde er die beste Zeit seines Lebens genießen. Dieses im Höhepunkt des Niederländischen Goldenen Zeitalters gemalte barocke Meisterwerk handelt weniger von religiöser Reue als vielmehr von einem jungen, überaus erfolgreichen Künstler, der seine neue Ehe und sein Glück feiert.
- Technique
- Oil on canvas
- Dimensions
- 161 cm × 131 cm
Location: Gemäldegalerie Alte Meister, Dresden
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