Eine Ti-Tree-Lichtung
1897
Frederick McCubbin fängt uns im kühlen, schattigen Unterholz des australischen Buschlands ein, wo verworrene Stämme von Teebäumen einen staubigen Pfad rahmen, der zu blendendem Sonnenlicht führt. In der Ferne treibt eine kleine Gestalt mit breitrandigem Hut das Vieh aus den dunklen Wäldern auf ein goldenes, offenes Feld. Dieses 1897 entstandene Werk ist ein herausragendes Beispiel der Heidelberg-Schule – Australiens eigener Version des Impressionismus –, die sich darauf konzentrierte, das einzigartige, raue Licht und die Landschaft des Kontinents einzufangen. Die lockere Pinselführung macht die Hitze und die Atmosphäre fast greifbar und lädt dazu ein, genau diesen Pfad entlangzuschlendern.
- Technique
- Oil on canvas
- Material
- Canvas
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